Bunnahabhain 40yo (Archives, Cask 3463, 1973)

Jul 3rd, 2018 | By | Category: Verkostungen
Single Malt Whisky Bunnahabhain 43yo, Archives, Cask 3463, 1973

Name Bunnahabhain
Alter 40 Jahre (1973/2003)
Alkohol 50,6 %
Abfüller whiskybase.com (Archives, Fishes of Samoa)
Fassnummer 3463
Lagerung Bourbonfass
Sonstiges Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff
Region Islay
Kategorie Handwerkskunst

Farbe Gold
Geruch Zitrusfrucht und Südfrucht, alles gemischt und süß-spritzig, Vanille, ein dezenter und weicher Rauch, alte Möbel inklusive Politur, Honig, leicht alkoholisch-ätherisch stechend, Müsli, Mandellikör, etwas Hefe, immer noch frisch und doch mit Staub im Hintergrund, später mit Waschpulver und noch mehr Mandellikör, Früchte kommen erst spät wieder
Geschmack Weich und doch kribbelig im Mund, Vanille, Vollkornbrot, dann süße Frucht, auch hier nur leichter Alkohol, holzig-nussige Bitterkeit, spitzig, fruchtig, süß, salzig, malzig, röstig, und immer noch starker Hang zur Bitterkeit
Finish Recht lang, Vanille, weich und wachsig, dann holzig-nussige Bitterkeit, ätherische Frische, leicht brennend, Getreide, trockener werdend, wieder etwas Mandellikör, schwarzer Tee (Bergamotte? Earl Grey?), grasig

Aromen Frucht Getreide Süße Holz Würze Alkohol Rauch

Mein Fazit Bei dieser Bewertung muss ich einen Spagat machen. Auf der einen Seite finde ich den Dram nicht in immer schmackhaft (zu viel Bitterkeit), auf der anderen Seite hat sich hier über 40 Jahre die Eiche austoben können, was (auch) ganz tolle Aromen hervorgebracht hat. Das Ergebnis kann fast als Muster für lange Reifung (und Destillation anno-dazumal) durchgehen. Weich und doch frisch. Einem sehr verführerischen Geruch folgt ein überraschender und vielseitiger Geschmack, bei dem am Ende (leider) doch das Fass siegt. Sollte man durchaus mal probiert haben. Von daher ist es am Ende doch mehr Handwerkskunst als Lustigmacher.

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