Glendronach Peated Port Wood (2017)

Sep 13th, 2018 | By | Category: Verkostungen
Single Malt Whisky Glendronach Peated Port Wood, 2017

Name Glendronach Peated Port Wood
Alter keine Angabe (abgefüllt 2017)
Alkohol 46 %
Abfüller Glendronach
Lagerung Bourbonfässer, Port Pipe Finish
Sonstiges Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff
Region Highlands
Kategorie Lustigmacher

Farbe Rosewein mit einem Stich dunklem Bernstein
Geruch Geröstetes Malz, geröstete Erdnüsse, Zitrone, Mango und ein paar reife Erdbeeren, Portwein, etwas Meeresbrise, Spuren von Eukalyptus (oder ist es Harz?), später auch Vanille und Karamell, dann ohne Rauch, aber mit mehr Eukalyptus
Geschmack Sanft prickelnd, reifere Frucht, diesmal geräucherte Erdnüsse, süßes Malz, überraschend heftig brennender Alkohol, Portwein schwach, Süße stark, leichte hölzerne Bitterkeit, grasig-blumig, schwenkt in Richtung Hustensaft, Rauchbier (“Strandgut” von der Inselbrauerei Rügen)
Finish Recht lang, trocken, Erdnüsse, Rauch, zwischendurch klebrig-malzige Süße, Pfeffer und Menthol, etwas fruchtige Bitterkeit, behält das klebrige Malz und die leichte Bitterkeit

Aromen Frucht Getreide Süße Holz Würze Alkohol Rauch

Mein Fazit Was halte ich denn nun von diesem Dram? Gut trinkbar, mit sehr überraschenden Aromen, aber nun wirklich kein Überflieger. Da wollte wohl jemand dem rauchigen Inhalt von jungen Bourbonfässern noch ein paar nette Aromen spendieren: ‘Was haben wir denn noch für Fässer rumstehen? Port? Ok, rein mit dem Zeugs, mal sehen was passiert…’. Es passierte dann das, dass der Port irgendwann untergeht, der Rauch sich durchweg im Hintergrund hält und der Dram von Erdnüssen dominiert wird. Bei Glenfiddich wäre das Ergebnis sicher in der Experimental Series gelandet. Dieser Dram ist eher einer mit ungewöhnlichen Aromen (und Intensitäten) zu kleinem Geld. Kann man also probieren, muss man aber nicht, wenn man keine ausgeprägten Forschergene hat.

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