Glenrothes Oldest Reserve (2012)

Nov 26th, 2018 | By | Category: Verkostungen
Single Malt Whisky Glenrothes Oldest Reserve, 2012

Name Glenrothes Oldest Reserve
Alter Keine Angabe (abgefüllt 2012)
Alkohol 43 %
Abfüller Glenrothes
Lagerung Bourbonfässer, Sherryfässer
Sonstiges Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff
Region Speyside
Kategorie Lustigmacher

Farbe Dunklerer Bernstein
Geruch Trockenes Holz, Vanille, Orange, etwas Bergamotte, sanft-lebendiger Alkohol, das Holz wird harziger, kaum Sherry (nur ein wenig Pflaumenkompott), Möbelpolitur, Rinderbraten, ein paar reife Zitrusfrüchte, neben Würze nun auch leichte Süße, immer noch Vanille
Geschmack Butterweich und cremig, süßlich-mild, Orange, dann leicht brennender Alkohol, Holz, ätherische Noten und Spuren von Fenchel, sanfte Röstaromen, kaum Bitterkeit (pflanzliche Richtung), Spritzigkeit von Orangenlimonade, ein wenig schwarzer Tee
Finish Mittellang, süßliches Malz, schnell trockener werdend, immer noch ein paar Röstaromen, ätherische Frische, Bitterkeit von Tee und sehr dunkler Schokolade, ölig-klebrig am Gaumen, etwas Honig

Aromen Frucht Getreide Süße Holz Würze Alkohol Rauch

Mein Fazit Nun gibt es von diesem Dram ja zwei Abfüllungen. Die eine in einem Holzrahmen für den Travel Retail und dem Inhalt von Fässern, die in den Jahren 1967, 1972, 1977, 1979 und 1980 abgefüllt wurden. Also ein Whisky, der mehr als 30 Jahre reifen durfte. Eine nachfolgende zweite Version in einer Pappschachtel wurde dann auch an Händler abgegeben. Hierin fanden sich (oder besser ‘finden’, denn es gibt die Abfüllung immer noch in einigen Läden) allerdings auch jüngere Whiskys. Ich habe hier nur ein Sample verkostet und kenne die Version der Abfüllung nicht, aber ich gehe mal stark von der zweiten aus. Es ist einfach mehr ‘Bumms’ drin, als die allermeisten ähnlich alten Fässer mit 43 % hergeben würden. Natürlich schmeckt man das Alter auch, keine Frage. Es gibt sehr leckere Aromen, doch wäre mir weniger Holz lieber gewesen. Ich frage mich auch, ob hier wirklich Sherryfässer zum Einsatz gekommen sind, denn meine Sinne melden dazu Fehlanzeige. Süße ist durchaus vorhanden, aber die kommt für mich nicht typisch von Sherrylagerung. Im Vergleich hierzu würde ich doch gerne mal den Dram aus der Flasche mit dem Holzrahmen probieren…

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