St Magdalene 32yo (Cadenhead, 1982)

Oct 19th, 2018 | By | Category: Verkostungen
Single Malt Whisky St Magdalene 32yo, Cadenhead, 1982

Name St Magdalene
Alter 32 Jahre (1982/2015)
Alkohol 58,1 %
Abfüller Cadenhead (Closed Distilleries)
Lagerung Butt
Sonstiges Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff
Region Lowlands
Kategorie Lustigmacher

Farbe Zwischen Gold und Bernstein
Geruch Haarspray und eine gute Portion Alkohol (also erstmal stehen lassen im Glas), Papier und Holz, Karamell, ein paar reife(re) Früchte (Orange, Melone, Birne), davon werden es mehr und Zitrone kommt hinzu, ein klein wenig Harz, dann wieder trockenes Holz, mehr Würze, Früchte nur noch im Hintergrund, immer noch Alkohol und dieses Papier, Gras, Honig und frische Zitusfrucht, ein Hauch von alten Büchern, wird ‘kühler’
Geschmack Malz, Vanille, cremig, kaum Frucht, dann Alkohol (viel Alkohol), brennend und adstringierend, dabei auch Süße und Frucht, Holz und Röstaromen, fruchtige Bitterkeit, Weißwein, reichlich holzige Würze, Honig und Trockenfrucht, trockener werdend, Getreide, ein wenig salzig, die Würze hält sich lang begleitet von etwas Süße
Finish Recht lang, rund und cremig, Malz, Getreide, ein klein wenig ätherisch, schwarzer Tee und sehr dunkle Schokolade, fruchtige Bitterkeit, Röstaromen, leicht metallisch, Gras, bliebt lebendig aber trocken

Aromen Frucht Getreide Süße Holz Würze Alkohol Rauch

Mein Fazit Die Aromen nehmen ja gar kein Ende! Was für eine Vielfalt, was für eine Entwicklung – und nicht nur in der Nase, wo man das am ehesten vermuten würde. Da geht es richtig rund, manchmal nur in Nuancen, manchmal aber auch grundlegend. Das ist ein Chamäleon. Nur schmecken will er mir nicht sehr. Zum einen ist da der Alkohol, der in Nase und Mund wirklich heftig ist, zum anderen gibt es sehr viel Einfluss des Holzes, was für mich auch weniger angenehme Aromen mit sich bringt. Alles in allem also ein großes Plus auf Seiten der Vielfalt und ein ebenso großes Minus für Alkohol und Holz.

Mit Wasser gibt es für die Nase noch mehr Holz, nicht mehr ganz so viel reife Frucht sowie ein wenig Frische und Fruchtkuchen. Der Mund startet immer noch cremig und bleibt das nun auch länger. Der Abgang wird etwas salziger und bekommt mehr Kraft durch Pfeffer. Also immer noch ein direktes Bombardement der Aromen. Ein Wahnsinn nach so langer Reifezeit.

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