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Dec 30th, 2014 By Mr. Glenfiddich Mr Glenfiddich

Wer ist Mr. Glenfiddich? Ist es ein Mitglied der Familie Grant, dessen Vorfahren die schottische Brennerei Glenfiddich im Herzen der Speyside schon 1887 gegründet und über viele Generationen hinweg mehr als erfolgreich leiten? Nein, für mich nicht mehr. Nicht, seitdem ich kurz vor Weihnachten die Sammlung von Glenfiddichs gesehen habe, die Hans-Henrik Hansen in den letzten knapp 15 Jahren zusammen getragen hat. 540 Flaschen, plus minus, exklusive knapp 140 Miniaturen, verteilt auf mehrere Räume. Dort stehen diverse Ausgaben von Standardabfüllung, die im Laufe der Jahre auf den unterschiedlichsten nationalen Märkte verkauft wurden, genauso wie Sonderabfüllungen wie der Glenfiddich 50yo. Das war einfach faszinierend. Nicht nur wegen der Masse, sondern insbesondere wegen der Klasse.



Whiskywelten: Australien

fahne landkarte australien

Denkt man an ‘Down Under‘, also an Australien und meinetwegen auch noch an Neuseeland, so kommen einem Kängurus und Kiwis, Wüste, wunderschöne Landschaften und Waldbrände, Aborigines, Rugby und dummerweise auch Fosters in den Sinn. Mir zusätzlich noch eine dänische Kronprinzessin. Aber Whisky? Wohl eher weniger. Doch gibt es etliche Destillerien auf der anderen Seite der Erde, die Whisky produzieren – dazu noch einige sehr gute. Zu nennen sind hier sicher Lark, Sullivan’s Cove und Bakery Hill. Und es gibt ein paar, die zur Zeit noch an ihrem ersten echten Single Malt Whisky arbeiten. Australien ist also doch eine (kleine) Whiskywelt.

Frauen in der Whiskywelt

Bessie Williamson Distillery Manager Laphroaig

Sie sind zwar eher rar gesät, aber es gibt sie durchaus: Frauen in der Whiskywelt. Egal, ob man nun in die Besitzbücher von Destillerien schaut, in die Produktion des Wassers des Lebens, hinter die Namen unabhängiger Abfüller, in das Impressum diverser Blogs oder in die Räume von Whiskymessen, Whisky ist keinesfalls länger etwas, das uns die Wild West Filme der 60er Jahre noch beigebracht haben. Statt Statussymbol harter Cowboys (und vereinzelter Cowgirls) ist Whisky, insbesondere Single Malt, heute eine Sache des guten Geschmacks geworden. Und dieser sprach, spricht und wird hoffentlich noch viele Frauen ansprechen.

Highland Park’s Valhalla Collection

Highland Park Thor

Was haben Thor, Loki, Freya und Odin gemeinsam? Ja, genau, sie sind Figuren aus der nordischen Mythologie. Aber was haben sie mit Whisky zu tun? In der Whiskywelt sind es ganz einfach Namen für Abfüllungen der Destillerie Highland Park, die neben Scapa als eine der beiden Brennereien auf der Insel Orkney nördlich des ‘Festlandes’ von Schottland ihre Heimat hat. Dort hat man im letzten Jahr die Valhalla Collection in einer ersten Edition mit dem Namen ‘Thor’ aufgelegt. Bis 2015 soll auf den Thor jedes Jahr noch eine weitere Abfüllungen folgen, eben mit den bereits genannten Namen Loki, Freya und Odin.

Transportversicherung für Whisky

Zustand von Päckchen mit Sampleflasche bei Auslieferung

Das Glas zerbrechlich ist, sollte bekannt sein. Wer also eine Flasche Whisky verschickt, sollte diese gut verpacken, damit der gute Tropfen auch unbeschädigt sein Ziel erreicht. Die meisten Händler und Privatpersonen, die Whisky verschicken, sind sich dessen bewusst und verpacken ihre Ware nach menschlichem Ermessen ausreichend gut gegen äußere Einwirkungen. Doch ist gut auch gut genug? Nun ja, es gibt sicher keinen 100%-igen Schutz, und für alle anderen Fälle kann man eine Transportversicherung abschließen. Sollte man meinen. In Whiskyforen berichten User in der letzten Zeit jedoch über haarsträubende Erfahrungen mit dem Logistikunternehmen Deutsche Post DHL, das trotz guter Verpackung die Regulierung von Schäden kategorisch abzulehnen scheint und stattdessen pedantisch auf die geltenden AGB des Expressdienstleisters DHL hinweist. Hält man sich nicht peinlich genau daran, welchen Sinn macht dann der Abschluss einer Transportversicherung?

Torabhaig – a Gaelic whisky

Torabhaig Distillery Gaelic Whisky Skye

Auf der schottischen Insel Skye sind Whiskybrennereien stark unterrepräsentiert. Das soll sich durch die Errichtung der Torabhaig Distillery nun aber ändern. Die bisher einzige Brennerei auf der Isle of Skye, Talisker, bekommt also einen Nachbarn. Am Sound of Sleat im Südosten der Insel soll der erste Destillerieneubau seit dem Jahr 1831 auf der Cnoc Farm mit Blick über die Cnoc Bay entstehen. Die landschaftlich unglaublich schöne, aber etwas abgelegene Isle of Skye würde durch eine zweite Brennerei sicherlich auch für Touristen weiter an Attraktivität gewinnen.

Wasser mit Whisky

Whisky und Wasser

Wer jetzt denkt, er liest nicht richtig, der irrt. Der Titel des Beitrages passt genau so, wie er dort steht. Ich möchte heute weniger über Whisky mit Wasser schreiben, eher über Wasser mit Whisky. Zugegeben, das könnte ein Thema für eingefleischtere Whiskygenießer werden, aber ich finde es interessant genug, ein paar Worte darüber zu verlieren. Doch worum geht es? Normalerweise gibt man ein paar Tropfen Wasser in einen Whisky, um den Alkoholgehalt zu reduzieren oder um Aromen freizusetzen. Normalerweise. Ich habe das ganze umgedreht und nur ein paar Tropfen Whisky ins Wasserglas gegeben. Mit teilweise erstaunlichen Folgen.