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Whiskywelten: Deutschland

Mit Racke Rauchzart fing in Deutschland wohl alles an. In der Retrospektive gab es nach dem erfolgreichen Wiederaufbau des Landes nach dem 2. Weltkrieg Ende der 50er Jahre wieder das Verlangen, das Leben genießen und nicht zuletzt selbst bestimmen zu können. Doch Whisky, der für diese Gefühle stand, war damals für den Otto-Normalverbraucher noch unerschwinglich. In dieser Zeit wurde 1958 der Racke Rauchzart – damals noch als Red Fox Whisky – von der Firma Racke als Verschnitt von schottischem Malt Whisky und günstigem deutschem Getreidebrand auf den Markt gebracht. Doch wenn ich heute mit meinem Vater darüber rede, hätte die Geschichte des Whisky in Deutschland dort auch schon wieder aufhören können.



Whiskywelten: Schottland Whiskywelten: Schottland

Whisky ist so verschieden wie die Länder und die Regionen, aus denen er stammt. Aroma und Geschmack werden im wesentlichen durch die verwendeten Getreidesorten, den Prozess der Destillation und durch die Lagerung bestimmt. Dabei fällt es schwer, Whiskys in eindeutige geschmackliche Kategorien einzuordnen, die seine Herkunft widerspiegeln. In dieser kleinen Serie über Whiskywelten werde ich einmal versuchen, einzelne Länder bzw. Gebiete zu bereisen, die sich in der Welt des Whiskys einen Namen gemacht haben. Dieser Teil der Reise zu den Großen der Whiskywelt führt mich nach Schottland, der Hochburg der Single Malts.

Zahnpasta mit Whisky Zahnpasta mit Whisky

Colgate, Odol-med3, Elmex, Blend-a-med, Perlweiss, Sensodyne, Dentagard, Theramed, Signal und wie-die-Zahnpasten-von-heute-nicht-alle-heißen haben alle ein Problem: den mehr oder weniger ausgeprägten, aber immer wieder langweiligen Geschmack nach Minze. Warum? Es gibt doch so viele andere geschmacklich interessante Alternativen. Schokolade, Eiscreme, Schinken – oder Whisky! Nee, das ist jetzt kein Scherz. Es gibt wirklich Zahnpasta mit Whiskygeschmack.

Der beste Whisky Der beste Whisky

Um es direkt vorweg zu sagen: Den besten Whisky gibt es nicht! Dafür sind die Geschmäcker zu verschieden, und dafür gibt es viel zu viele unterschiedliche Kriterien, an denen man die Qualität eines Whiskys fest machen kann. Geschmack und Geruch sind hier sicherlich als Erstes zu nennen. Aber auch die diversen Sorten (z.B. Single Malt, Blended Whisky, Grain Whisky oder Bourbon), die Herkunft eines Whiskys oder einfach nur der Name der Destillerie können für viele ausschlaggebend sein.

iMalt für das iPhone iMalt für das iPhone

Auch Whisky geht mit der Zeit. Wahrscheinlich hat sich genau darum ein sehr aufmerksamer Whiskykenner hingesetzt und mit dem iMalt für das iPhone, das iPad oder den iPodTouch ein Programm geschrieben, dass jedem anderen Whiskykenner das Tastingbuch ersetzt und gleichzeitig auch noch einiges an Wissenswertem bietet. Es soll sowohl für den Einsteiger als auch für den Tasting-Profi bestens geeignet sein. Leider, leider ist das iMalt bisher nur auf Englisch erhältlich. Ab Sommer ist nun auch eine Version für Android-Telefone angekündigt.

Franken gegen Bayern Franken gegen Bayern

Die Frage wurde schon häufiger gestellt, auch in ganz anderen Zusammenhängen: Wer ist die Nummer 1 im Freistaat Bayern? Und eigentlich müsste es wohl auch heißen: Wie eng kann man die bayrische Landesgrenze ziehen? Für viele liegt das fränkische Eggolsheim wahrscheinlich schon gar nicht mehr in Bayern. So haben wohl auch die Macher der Slyrs Destillerie gedacht, als sie 2002 mit der Werbebotschaft “Erster und einziger Bayerischer Malt Whisky” Robert Fleischmann und seiner Blauen Maus im Frankenland auf die Füße getreten sind.

100% proof 100% proof

Kann ein Whisky sicher sein? Aber sicher! Sogar 100% sicher. Oder wenn man es auf Englisch sagen will: 100% proof. Und das steht dann auch teilweise auf den Flaschen, die man sich im Laden oder im Internet kaufen kann. Die Amerikaner nutzen diesen Ausdruck zur Beschreibung ihres Whiskeys recht häufig, die Schotten und die Iren heutzutage eigentlich weniger. Doch was bedeutet es, wenn eine Destillerie auf eine ihrer Abfüllungen draufschreibt: 100% proof?