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Apr 12th, 2016 By Apps und Whisky Whisky Apps

Whisky geht mit der Zeit, Whisky ist modern geworden, es gibt Apps zum Thema Whisky… kann man das so schreiben? Naja, vielleicht ist es etwas einfach gedacht, die Popularität von Whisky an der Existenz von entsprechenden Apps festzumachen. Aber irgendwo muss ich ja anfangen. Also… Apps zum Thema Whisky. Jeder hat mittlerweile ein Smartphone und jeder hat ein paar Apps darauf, die ihm (oder ihr) das Leben einfacher machen. Warum sollte man also nicht auch Apps programmieren, die einem Whiskyliebhaber helfen, sein Interesse mobil auszuleben? Im Folgenden also eine kleine Übersicht über die Apps, die es aktuell auf dem deutschen Markt gibt.



Whiskywelten: Australien

fahne landkarte australien

Denkt man an ‘Down Under‘, also an Australien und meinetwegen auch noch an Neuseeland, so kommen einem Kängurus und Kiwis, Wüste, wunderschöne Landschaften und Waldbrände, Aborigines, Rugby und dummerweise auch Fosters in den Sinn. Mir zusätzlich noch eine dänische Kronprinzessin. Aber Whisky? Wohl eher weniger. Doch gibt es etliche Destillerien auf der anderen Seite der Erde, die Whisky produzieren – dazu noch einige sehr gute. Zu nennen sind hier sicher Lark, Sullivan’s Cove und Bakery Hill. Und es gibt ein paar, die zur Zeit noch an ihrem ersten echten Single Malt Whisky arbeiten. Australien ist also doch eine (kleine) Whiskywelt.

Islay Online

Islay Bowmore Harbour

Islay ist für mich das heimliche Herz des schottischen Whiskys. Die Speyside, der dieses Attribut für viele zuteil wird, ist – wenn ich hier einen guten Freund zitieren darf – eher wie das Sauerland, nur mit einer höheren Brennereidichte. Islay ist ein Kleinod, charmant, natürlich, gastfreundlich, man grüßt sich auf den (wenigen) Straßen der Insel. Man muss Islay einfach live erleben. Doch bin ich in den letzten Tagen auf ein paar Internetseiten gestoßen, die Islay auch sehr schön online beschreiben. Das ist ein guter Einstieg für alle diejenigen, die den Weg zu den inneren Hebriden und den 8 Brennereien auf Islay noch nicht gefunden haben.

Highland Park’s Valhalla Collection

Highland Park Thor

Was haben Thor, Loki, Freya und Odin gemeinsam? Ja, genau, sie sind Figuren aus der nordischen Mythologie. Aber was haben sie mit Whisky zu tun? In der Whiskywelt sind es ganz einfach Namen für Abfüllungen der Destillerie Highland Park, die neben Scapa als eine der beiden Brennereien auf der Insel Orkney nördlich des ‘Festlandes’ von Schottland ihre Heimat hat. Dort hat man im letzten Jahr die Valhalla Collection in einer ersten Edition mit dem Namen ‘Thor’ aufgelegt. Bis 2015 soll auf den Thor jedes Jahr noch eine weitere Abfüllungen folgen, eben mit den bereits genannten Namen Loki, Freya und Odin.

Servicewüste Whiskywelt?

Servicewüste Whiskywelt

Ich schreibe heute über ein möglicherweise etwas pikanteres Thema. Ich schreibe über Sitten und Unsitten, die mir beim Ausleben meines Hobbys, also bei der Suche nach gutem Whisky und dem Genuss von eben diesem, immer häufiger auffallen und teilweise sogar sauer aufstoßen. Ich schreibe eine Augenblicksaufnahme, die sich auf meinen persönlichen Erfahrungen und Erwartungen als Kunde gründet. Ich will damit keinesfalls jemanden schlecht machen sondern eher Anregungen aus Sicht des Kunden bringen. Und ich will keinesfalls alle über einen Kamm scheren, da es neben Schatten auch viel Licht gibt, sowohl im Inland wie auch im Ausland. Soweit die Präambel…

Bladnoch ist verkauft

Bladnoch Flora and Fauna

Seit Jahren wissen wir schon von der Uneinigkeit der Brüder Armstrong und den beiden anderen Anteilseignern über die Zukunft der Bladnoch-Brennerei. Verkaufen oder weitermachen? Zuletzt stand die beliebte Brennerei der Lowlands sogar einige Jahre still und produzierte gar keinen Whisky. Seit einigen Monaten wissen wir auch vom leidigen Vorgang der Liquidierung, da sich die beiden Seiten – allen voran offenbar die Brüder Raymond und Colin Armstrong – nicht einigen konnten. Doch nun scheint es so, als habe sich nicht nur ein potentieller Käufer gefunden – Interessenten gab wohl einige – sondern dass die Verhandlungen über den Verkauf auch zu einer Einigung gekommen sind. Die Zeiten der volksnahen Brennerei im Süden Schottlands scheinen sich demnach allerdings etwas geändert zu haben.

Kein Whisky ohne Eiche

Ardbeg Whiskyfässer

Ein Whisky aus Schottland muss mindestens 3 Jahre in Fässern aus Eichenholz reifen, bevor er sich Scotch Whisky nennen darf. So steht es in der Scotch Whisky Regulation. Die Fässer, die schottische Brennereien zumeist für die Reifung ihres Destillates verwenden, kommen aus den USA, wo sie oft für die Reifung von Bourbon verwendet werden. Gebrauchte Bourbonfässer aus amerikanischer Weißeiche werden gerne verwendet, weil sie dem schottischen Whisky einen charakteristischen Geschmack verleihen. Ergänzend hierzu werden oft auch Fässer aus europäischer Eiche eingesetzt, in denen vorher Sherry, Port oder diverse Weinsorten lagerten. So weit, so gut. Doch was passiert, wenn nicht genügend Fässer oder – schlimmer noch – nicht genügend Eichenholz zur Herstellung der Fässer zur Verfügung stehen?