Die ersten 1000 sind voll… oder leer…

Jubiläum 1000 verkosteter Whiskys

… und damit meine ich Flaschen und Fläschchen in allen Größen, Farben und Formen – Hauptsache Whisky war drin. Oder anders gesagt: ich habe 1000 Whiskys verkostet und meine Eindrücke hier im Whisky-Journal veröffentlicht. Naja, eigentlich sind es weit mehr als 1000 Eindrücke, aber die vielen auf Messen oder bei Tastings oder mit Freunden probierten Drams lasse ich unberücksichtigt, weil ich für diese hier eben keine Notizen gemacht habe. 15 Jahre für 1000 Verkostungen sind eigentlich eine vergleichsweise lange Zeit. Umgerechnet fünfeinhalb Tage für eine Veröffentlichung. Damit lande ich weit…

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Die neue Whiskybrennerei: Glen Cluich-gu-math

Brennerei Glen Cluich-gu-math

Glen Clu-was? Nie gehört! Stimmt, das ist eine ganz neue Whiskydestillerie in Schottland, die nun auch offiziell, nach etwas mehr als 2 Jahren intensiver Planungs- und Bauzeit, ihre Türen für interessierte Besucher geöffnet hat. Die Brennerei liegt im Herzen der schottischen Region Plastaig und kann zur Herstellung ihres Whiskys auf das vielleicht reinste Quellwasser nördlich des Hadrianswalls zurückgreifen. Der genauso ungewöhnliche wie gälische Name wird in etwa wie „Kluch-ge-mah“ ausgesprochen, mit hartem „ch“ und kurzem „e“ (/kʰl̪ˠuç/-/ɡ̊ə/-/mã/), und hat seinen Ursprung in einer Abkürzung eines Ausdrucks aus den alten nordischen Sprachen.

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Kein Whisky mehr von Mosgaard

Mosgaard Fässer

Die Nachricht wird in deutschen Landen wahrscheinlich nur ein paar eingefleischte Whiskynerds interessieren. In Dänemark schlug der doch sehr überraschende Newsletter aus dem Hause Mosgaard Whisky gestern jedoch ein wie eine kleine Bombe. In den sozialen Medien wurde die Entscheidung von Jes Mosgaard mit einer Mischung aus Enttäuschung, Dank, Bestürzung und Respekt beantwortet. Jes konnte sich seinen Traum, in Dänemark guten Whisky herzustellen, zwar erfüllen – der Traum geht nur leider aus gesundheitlichen Gründen viel zu früh zu Ende. Jes und Gitte Mosgaard wagten den Sprung aus einem geregelten Arbeitsleben…

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Caperdonich – der Ursprung

Glen Grant No 2, 1923

Die Geschichte von Caperdonich ist mittlerweile wohl hinlänglich bekannt und oft erzählt. Über das hässliche Entlein und die Auferstehung im Jahre 1965 habe auch ich bereits ausführlich geschrieben – nicht nur um fehlerhafte Angaben anderer Erzählungen zu meiner Lieblingsbrennerei korrigieren zu können. Doch wo, wie und wann hatte die Brennerei eigentlich ihren Ursprung? Hierzu gibt es bisher nur spärliche und dazu zumeist ungesicherte Informationen.

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