Die neue Whiskybrennerei: Glen Cluich-gu-math

Brennerei Glen Cluich-gu-math

Glen Clu-was? Nie gehört! Stimmt, das ist eine ganz neue Whiskydestillerie in Schottland, die nun auch offiziell, nach etwas mehr als 2 Jahren intensiver Planungs- und Bauzeit, ihre Türen für interessierte Besucher geöffnet hat. Die Brennerei liegt im Herzen der schottischen Region Plastaig und kann zur Herstellung ihres Whiskys auf das vielleicht reinste Quellwasser nördlich des Hadrianswalls zurückgreifen. Der genauso ungewöhnliche wie gälische Name wird in etwa wie „Kluch-ge-mah“ ausgesprochen, mit hartem „ch“ und kurzem „e“ (/kʰl̪ˠuç/-/ɡ̊ə/-/mã/), und hat seinen Ursprung in einer Abkürzung eines Ausdrucks aus den alten nordischen Sprachen.

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Whiskysuche statistisch

Statistik

Fast jeder, der online schon einmal nach Whisky gesucht hat, wird in den Suchergebnissen über die Preisvergleichsplattform idealo.de gestolpert sein. Egal ob Elektroartikel, Mode, Gaming oder eben Whisky – mehr als 50.000 Händler verlinken hier ihre Produkte. Mir wurde von idealo neulich angeboten, einen Blick auf die internen Preis-, Klick- und Leadstatistiken für die Produktgruppe „Whisky“ nehmen zu können. Und da dort zu schreibender Stunde über 29.000 Whiskys gelistet sind, dachte ich mir, dass so eine statistische Auswertung für einen Beitrag über die Vorlieben von Whiskykäufe(r)n ganz interessant sein kann.…

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Kein Whisky mehr von Mosgaard

Mosgaard Fässer

Die Nachricht wird in deutschen Landen wahrscheinlich nur ein paar eingefleischte Whiskynerds interessieren. In Dänemark schlug der doch sehr überraschende Newsletter aus dem Hause Mosgaard Whisky gestern jedoch ein wie eine kleine Bombe. In den sozialen Medien wurde die Entscheidung von Jes Mosgaard mit einer Mischung aus Enttäuschung, Dank, Bestürzung und Respekt beantwortet. Jes konnte sich seinen Traum, in Dänemark guten Whisky herzustellen, zwar erfüllen – der Traum geht nur leider aus gesundheitlichen Gründen viel zu früh zu Ende. Jes und Gitte Mosgaard wagten den Sprung aus einem geregelten Arbeitsleben…

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Whiskyreise – Teil 1: nach Rothes

Strathisla Distillery

Mit Schrecken hatte ich feststellen müssen, dass meine letzte Reise nach Schottland schon 5 Jahre her war. Das musste ich ändern, und die diesjährigen Herbstferien boten sich dazu perfekt an. Der Sohn war die ganze Woche im Trainingslager gut untergebracht, und meine Frau hatte ihrem Patenkind ein langes Wochenende in Paris zur Konfirmation geschenkt. Neben diesen Gründen nicht alleine zu Hause rumsitzen zu müssen, gab es noch einen weiteren besonderen Grund: mein Faible für Caperdonich. Auch wenn es nur eine kurze Tour werden würde, ich freute mich darauf wie ein kleines Kind vor Weihnachten.

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Caperdonich – der Ursprung

Glen Grant No 2, 1923

Die Geschichte von Caperdonich ist mittlerweile wohl hinlänglich bekannt und oft erzählt. Über das hässliche Entlein und die Auferstehung im Jahre 1965 habe auch ich bereits ausführlich geschrieben – nicht nur um fehlerhafte Angaben anderer Erzählungen zu meiner Lieblingsbrennerei korrigieren zu können. Doch wo, wie und wann hatte die Brennerei eigentlich ihren Ursprung? Hierzu gibt es bisher nur spärliche und dazu zumeist ungesicherte Informationen.

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Das Ende der Unabhängigen Abfüller

Gordon & MacPhail Logo

… ist sicherlich noch nicht gekommen. Wenn der größte Unabhängige Abfüller auf dem Markt, Gordon & MacPhail aus der schottischen Stadt Elgin, jedoch vermeldet, dass man ab 2024 keinen Whisky aus fremden Brennereien mehr abfüllen wird, ist das schon eine kleine Überraschung für die Whiskywelt. Der neue Fokus auf Abfüllungen aus den hauseigenen Brennereien Benromach und The Cairn ist auf jeden Fall mehr als ein einschneidender Schritt für diese 128 Jahre alte Firma. Was das für den bald ehemaligen Unabhängigen Abfüller bedeutet, wird die Zeit zeigen müssen.

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Der schnelle Euro

Whisky Flasche mit Euro

Whisky ist mit den Jahren ein immer teurer werdendes Vergnügen geworden – jedenfalls für diejenigen, die sich nicht schon seit Jahrzehnten damit beschäftigen und sich einen kleinen Vorrat angelegt haben. Eine Trinkreserve, wie es so schön heißt. Steigende Preise sind jedoch nur in begrenztem Maße einer „normalen“ Inflation geschuldet. Whisky wird zunehmend als Spekulationsobjekt angepriesen. Das ruft neben Investitionsplattformen auch sogenannte Bottle Flipper auf den Plan, die sich Abfüllungen mit begrenzter Auflage und vermutlich großer Nachfrage anschaffen, um sie kurz darauf mit einem potentiell netten Gewinn wieder zu verkaufen.

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Wie viel Alkohol kommt ins Fass?

Ardbeg Whiskyfässer

Die Herstellung von Whisky ist detailliert geregelt. Aus Getreide muss er gemacht sein. In Eichenholz soll er wenigstens 3 Jahre lagern, und die Fässer dürfen nicht größer als 700 Liter sein. Er muss mit mindestens 40% in Flaschen abgefüllt werden. Nicht geregelt und dennoch als eine Art „Industriestandard“ hat sich eine Füllstärke für Fässer von 63,5% etabliert. Doch warum?

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Stammbäume ohne Wurzel

Glenlivet Bottlings, The Scotch Whisky Experience, Edinburgh

Wer Whisky trinkt, trinkt auch immer ein Stück Geschichte. Nicht nur, weil guter Whisky viele Jahre reifen muss, sondern auch, weil Destillerien ihr Produkt oft auf Grundlage ihrer Geschichte bewerben. Und am Ende auch verkaufen. Nur leider entsprechen diese Geschichten, diese Stammbäume, nicht immer der ganzen Wahrheit. In einigen Fällen ist ein „Established 1832“ oder ein „Since 1876“ bestenfalls eine Werbegeschichte – ein Stammbaum ohne Wurzel.

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Glen Buchenbach, Glen Els, Glenora

Glenora Distillery, Kanada

Die Gemeinsamkeit dieser drei Namen mit Bezug zu Whisky ist unschwer zu erkennen: die Vorsilbe „Glen“. Eine englische Übersetzung des gälischen Wortes „gleann“, auf deutsch: Tal. Der große Unterschied zwischen den drei Namen, von denen keiner aus Schottland kommt, ist nicht so leicht auszumachen. Zwar wurde gegen alle von der Scottish Whisky Association (SWA) geklagt, doch nur eine Brennerei gewann den Rechtsstreit – um die Nutzung des Wortes „Glen“. Bei den Klagen ging es um den Schutz von geografischen Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten. Oder nicht?

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