Bewertetes

Meine Bewertungsskala

Wie ich schon eingangs angedeutet habe, werde ich Whiskys nicht in herkömmliche Schubladen stecken. Wenn Whiskypäpste wie Michael Jackson oder Jim Murray Whiskys auf einer Skala von 0 bis 100 bewerten, jedoch wohl nie weniger als 50 Punkte vergeben haben, stimmt mich das nachdenklich. Daher werde ich versuchen Whiskys so zu bewerten, dass auch meine volle Bewertungsskala abgedeckt wird:


Die Symbolik

Eine detaillierte Beschreibung der verkosteten Whiskys erfolgt anhand der folgenden Attribute in fünf Stufen, ausgedrückt durch die Anzahl der jeweiligen Symbole von 1 (schwach) bis 5 (stark):

         Frucht (Traube, Apfel, Zitrone, Orange)
         Getreide (Gerste, Malz, Brot, Mehl)
         Süße (Schokolade, Honig, Karamell, Sherry)
         Holz (Eiche, Leinen, Fass, Nuss)
         Würze (Zimt, Pfeffer, Salz, Kaffee)
         Alkohol (einschnürend, stechend, ölig, medizinisch)
         Rauch (Torf, Teer, Tabak, Schinken)


Und wie verkoste ich meine Whiskys hier?

Immer wieder in diesen 4 Abschnitten:

Farbe Nach der Farbe kommt der Geruch. Oder… nein, eigentlich nicht. Ich schaue mir ja die Farbe im Glas an, nicht in der Flasche.
Geruch Vor der Farbgebung habe ich schon ein paar Mal am Whisky gerochen. Das erste Riechen kommt recht fix nach dem Einschenken, um die Aromen von A bis Z erschnüffeln zu können. Das ist nicht immer lustig, aber oft interessant. Das A ist also wirklich der Anfang im Glas, das Z kommt dann unter Umständen nach einer Stunde oder mehr.
Geschmack Zwischendurch kann das Glas aber schon den einen oder anderen Schluck leerer geworden sein. Kommt ein Schluck in den Mund, beschreibe ich den ersten Eindruck häufiger durch übergeordnete Attribute wie fruchtig, cremig, süß oder würzig. Je nach dem wie viel und wie schnell der Geschmack des Whiskys sich im Mund entwickelt, gebe ich ihm auch die Zeit dazu. Das kann schon mal 2-3 Minuten dauern. Gut Ding will eben Weile haben und warum sollte ich den Whisky schon im Glas verwässern 😉
Finish Das Finish beginnt bei mir, wenn ich den Dram hinuntergeschluckt habe. Hier kann es mehr als doppelt so lange dauern wie im Mund, bis die Aromen sich nicht mehr verändern oder komplett verschwunden sind. Ist dann ein Ende nicht absehbar, ist das Finish ‘recht lang’.