Die neue Whiskybrennerei: Glen Cluich-gu-math

Brennerei Glen Cluich-gu-math

Glen Clu-was? Nie gehört! Stimmt, das ist eine ganz neue Whiskydestillerie in Schottland, die nun auch offiziell, nach etwas mehr als 2 Jahren intensiver Planungs- und Bauzeit, ihre Türen für interessierte Besucher geöffnet hat. Die Brennerei liegt im Herzen der schottischen Region Plastaig und kann zur Herstellung ihres Whiskys auf das vielleicht reinste Quellwasser nördlich des Hadrianswalls zurückgreifen. Der genauso ungewöhnliche wie gälische Name wird in etwa wie „Kluch-ge-mah“ ausgesprochen, mit hartem „ch“ und kurzem „e“ (/kʰl̪ˠuç/-/ɡ̊ə/-/mã/), und hat seinen Ursprung in einer Abkürzung eines Ausdrucks aus den alten nordischen Sprachen.

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Stein auf Stein

Stein's Kennetpans Distillery

Kennetpans. Dieser Begriff wird sogar vielen von denen, die sich eingehender mit Whisky beschäftigen, nicht viel sagen. Dennoch bedeutet die Kennetpans Distillery, nahe des Städtchens Alloa in den Lowlands am Firth of Forth zwischen Sterling und Dunfermline gelegen, sehr viel für die Produktion von Whisky, wie wir sie heute kennen. Hier wurde unter der Stein-Dynastie zum ersten Mal Whisky in industriellem Stil destilliert. Und die Stein’s konnten nicht nur diese Errungenschaft in ihr Ahnenalbum schreiben. Auf die Initiativen dieser Familie gehen etliche andere Brennereigründungen zurück, genauso wie die Erfindung der Patent Still oder der erste kommerziell organisierte Export von schottischem Whisky. Heute ist die Brennerei eine Ruine – und sie ist ein Stück Whiskygeschichte.

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