Glen Clu-was? Nie gehört! Stimmt, das ist eine ganz neue Whiskydestillerie in Schottland, die nun auch offiziell, nach etwas mehr als 2 Jahren intensiver Planungs- und Bauzeit, ihre Türen für interessierte Besucher geöffnet hat. Die Brennerei liegt im Herzen der schottischen Region Plastaig und kann zur Herstellung ihres Whiskys auf das vielleicht reinste Quellwasser nördlich des Hadrianswalls zurückgreifen. Der genauso ungewöhnliche wie gälische Name wird in etwa wie „Kluch-ge-mah“ ausgesprochen, mit hartem „ch“ und kurzem „e“ (/kʰl̪ˠuç/-/ɡ̊ə/-/mã/), und hat seinen Ursprung in einer Abkürzung eines Ausdrucks aus den alten nordischen Sprachen.
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Kein Whisky ohne Eiche
Ein Whisky aus Schottland muss mindestens 3 Jahre in Fässern aus Eichenholz reifen, bevor er sich Scotch Whisky nennen darf. So steht es in der Scotch Whisky Regulation. Die Fässer, die schottische Brennereien zumeist für die Reifung ihres Destillates verwenden, kommen aus den USA, wo sie oft für die Reifung von Bourbon verwendet werden. Gebrauchte Bourbonfässer aus amerikanischer Weißeiche werden gerne verwendet, weil sie dem schottischen Whisky einen charakteristischen Geschmack verleihen. Ergänzend hierzu werden oft auch Fässer aus europäischer Eiche eingesetzt, in denen vorher Sherry, Port oder diverse Weinsorten lagerten. So weit, so gut. Doch was passiert, wenn nicht genügend Fässer oder – schlimmer noch – nicht genügend Eichenholz zur Herstellung der Fässer zur Verfügung stehen?
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