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Caperdonich von ’72 – ein Blend

Jul 29th, 2020 | By
Caperdonich 1972 Label Collage

Belgien gibt es einen Malthead, der sein Caperdonich-Steckenpferd noch ein wenig verrückter entschlossener reitet, als ich es tue. Gunther, so sein Name, sammelt und genießt Caperdonich aus dem Jahrgang 1972. Neben allen möglichen anderen Drams, natürlich. Guten Geschmack hat Gunther also, denn 1972 war für Caperdonich – wie für einige andere Brennereien auch – ein Jahrgang, der richtig leckere Abfüllungen hervorgebracht hat. Es ist dabei wohl müßig zu erwähnen, dass diese Abfüllungen auf dem Markt längst vergriffen sind, und mittlerweile nur noch für horrende Summen gekauft werden können.



Genuss vs. Gewinn

May 14th, 2020 | By
Caperdonich Cask 7425 von 1972

Beim Whisky läuft es im Grunde doch nicht anders als in anderen Geschäftszweigen. Wer Whisky herstellt oder verkauft, möchte an seinem Produkt verdienen. Manche können mehr verdienen, weil der Kunde gerne mehr bezahlt, manche bekommen nicht so viel vom Kuchen. Das ist Marktwirtschaft. Doch wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Diese Diskussion ist schon unzählige Male geführt worden, auch von Whiskyliebhabern, die sicherlich zu derjenigen Kundengruppe zählen, die den einen und anderen Euro zu viel für ein Luxusprodukt bezahlt. Das will ich darum auch nicht weiter vertiefen. Ich möchte nur gerne mein Ende der Fahnenstange erläutern.



Whisky wissenschaftlich

Apr 20th, 2020 | By
Whisky Diploma

Keine Bange, trotz Überschrift werde ich jetzt nicht sonderlich wissenschaftlich, mit Beschreibungen von umfangreichen Versuchen, komplizierten Berechnungen, abgehobenen Theorien oder so. Es bleibt diesbezüglich ziemlich harmlos. Obwohl… einen kleinen Versuch möchte ich mir doch erlauben: versucht nach 3 bis 4 Drams mal die Überschrift fehlerfrei zu auszusprechen 🙂 (nein, es gibt nichts zu gewinnen)

Einige werden sich sicher schon einmal diese (oder eine ähnliche) Frage gestellt haben: Wie wird man eigentlich Brennmeister, Master Distiller oder Master Blender?



Whiskyreise – Teil 7: Stirling und nach Hause

Jul 23rd, 2019 | By
Schottlands Landkarte in Nationalfarben

Der Morgen unseres letzten Tages begann standesgemäß mit einmal Full Scottish auf dem Frühstücksteller. Ich tauschte mit Klaus sein Haggis mit meinen Zwiebelringen. Win-win. Dieses Frühstück war ein weiterer, klarer Pluspunkt des Friars Wynd, zusammen mit dem netten Personal.

Ich fragte Martin und Klaus in einer Kaupause, ob sie denn lieber Stirling Castle oder die Deanston Brennerei am Vormittag besuchen wollten. Zeit war leider nur für eins von beiden.