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Die Reifeprüfung, Teil 2

Sep 1st, 2018 | By
Tullibardine Whisky New Make Destillat Reifung

Zunächst mein Dank und meine Entschuldigung an Michael, der das Experiment zur Reifeprüfung jetzt fast 3 Jahre lang durchgezogen hat. Die Entschuldigung ist dafür, dass ich erst jetzt “die Reife prüfe”. Ich hatte den Sommer über bei knapp 30°C im Haus einfach keine Lust, Whisky gebührend seiner Bestimmung zuzuführen. Mir war die letzten Monate eher nach einem kühlen Bier auf der Terrasse. Jetzt wird es aber auch wieder mehr Tasting-Notes und der eine oder andere längere Whisky-Post kommen.



Whisky aus Gletschereis

Feb 2nd, 2018 | By
Isfjord Arctic Single Malt Whisky

Untertitel: “Was es nicht alles gibt?” Oder: “Wie man aus der Not eine Tugend macht.” Und zur Präzisierung der Überschrift: “aus Gletschereis” ist korrekt, “mit Gletschereis” wäre falsch. Es gibt nun wirklich einen Single Malt Whisky, der aus Gletschereis hergestellt wird. Da sind die Schotten alle so stolz auf ihr ach-so-reines Quellwasser, und nun das! Reiner als Gletschereis geht es doch wohl wirklich kaum. Ist das nur ein Spaß oder doch ernst gemeint? Letzteres, so viel kann ich vorweg nehmen.



Die Reifeprüfung

Apr 19th, 2017 | By
Tullibardine Whisky New Make Destillat Reifung

Reifung von Whisky ist ja immer so eine Sache für sich. Nach internationalen Regeln muss ein Destillat mindestens 3 Jahre in Eichenholzfässern reifen (müssen es eigentlich Fässer sein?), bevor es sich Whisky nennen darf. In dieser Reifeprüfung geht es daher nicht um einen Whisky. Es geht auch nicht um ein Destillat, das in Eichenholz gelagert wurde. Ganz im Gegenteil, das Holz war im Whisky. Wie aber reift so ein Whisky? Ich habe eine Reifeprüfung gemacht.



Der 4-fache Glencadam

Sep 26th, 2012 | By
Glencadam Destillerie

Glencadam fällt nun nicht unbedingt in die Kategorie von Destillerien, deren Namen zu aller erst genannt werden, wenn in einem Gespräch das Thema ‘Whisky’ angeschnitten wird. Hier sind es eher die Glenfiddich’s, die Ardbeg’s oder die Glenlivet’s, von denen man als normalsterblicher Whiskytrinker häufiger mal hört. Auch in den Regalen von Supermärkten oder Flughäfen geht die Präsenz von Abfüllungen der Glencadam Destillerie gegen Null. Doch woran liegt das? Ist es die Verfügbarkeit der Abfüllungen von Glencadam? Sind es vertriebspolitische Gründe? Oder liegt es am Ende gar am Geschmack? Ich habe mich der Sache mal angenommen und am Ende den Selbsttest gewagt: Den 4-fachen Glencadam.