Beiträge zum Stichwort ‘ Tobermory ’

Der Stil des Hauses

14. Februar 2019 | Von
Springbank Longrow Hazelburn

Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich zu diesem Thema schreiben könnte. Der Stil einer Destillerie… was ist das? Wie kann man diesen definieren? Wie beschreibt man sowas? Gibt es überhaupt einen Stil des Hauses, ein Geschmacksprofil? Ändert er sich mit der Zeit? Kann man ihn eventuell auch an der Region festmachen, in der eine Brennerei liegt? Wodurch wird dieser ‚Brennereicharakter‘ beeinflusst? Fragen über Fragen. Und natürlich Antworten.



Tobermory (NAS, Clan Maclean Centenary Bottle)

16. Oktober 2018 | Von

Name Tobermory (Clan Maclean Centenary Bottle) Alter Keine Angabe Alkohol 40 % Abfüller Tobermory Lagerung Bourbonfässer Sonstiges Kühlgefiltert, mit Farbstoff Region Isle of Mull Kategorie Lustigmacher Farbe Bernstein Geruch Karamell, Zitrusfrucht, leichte Würznoten, trockenes Holz, ein wenig Salz, Heu, ein paar reifere Früchte, etwas staubig, das Holz wird harziger Geschmack Leicht bissiges Malz zu Beginn,…

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Tobermory (NAS, green dumpy bottle)

26. April 2016 | Von

Name Tobermory (Miniatur, green dumpy bottle) Alter Keine Angabe Alkohol 40 % Abfüller Tobermory Lagerung Bourbonfässer Sonstiges Kühlgefiltert, mit Farbstoff Region Isle of Mull Kategorie Lustigmacher Farbe Bernstein Geruch Fruchtig-würzig, junge Orange und saurer Apfel, Getreide, ein wenig Karamell, altes Papier, etwas harzig-stichig, danach auch wieder ein paar reifere Früchte und ein klein wenig Haarspray…

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Tobermory 15yo

16. Juni 2013 | Von

Name Tobermory Alter 15 Jahre Alkohol 46,3 % Abfüller Tobermory Lagerung Bourbonfässer, González Byass Olorosofässer Sonstiges Nicht kühlgefiltert, keine Farbstoffe Region Isle of Mull Kategorie Colamischung   Farbe Der berühmte Bernstein mit leichtem Rotstich Geruch Viel Sherry, ein wenig Macadamianuss und eine Prise Ammoniakreiniger Geschmack Zuerst weich und süß wie Sirup, dann trockener werdend und…

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Der Whisky, der Torf und der Rauch

27. April 2013 | Von

Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn: den Rauch in seinem Whisky. Dazwischen gibt es wohl keine Mischungen aus Schwarz und Weiß. Aussagen vom schlichten ‚Bah!‘ über ‚an einem Aschenbecher lecken‘ und ‚je rauchiger, desto besser‘ bis hin zu ‚das ist doch das Beste am Whisky‘ lassen sich den mehr und weniger geneigten Whiskytrinkern zu diesem Thema entlocken. Der Torf bzw. der Rauch, der aus dem abbrennenden Torf das Malz trocknet, ist in einem Whisky sicherlich das hervorstechendste geschmackliche Merkmal – und polarisiert mehr als andere Aromen.



Unabhängige Brennereien

3. August 2012 | Von

Als eine der wenigen noch unabhängigen Single Malt Destillerien in Schottland wurde vor kurzem für die Rekordsumme von 58 Millionen Britischen Pfund Bruichladdich an den französischen Spirituosenkonzern Remy Cointreau verkauft. Gut, Remy Cointreau befindet sich noch unter Kontrolle der Gründerfamilie, aber dennoch kann man bei dem professionell ausgerichteten Portfolio der Firma nicht davon ausgehen, dass Bruichladdich die unternehmerische Unabhängigkeit behält, für die man sich bisher so stark gemacht hatte. Wenn solch eine Brennerei sich also der reinen Marktwirtschaft verschreibt, ist es doch höchste Zeit, mal ein Auge auf die restlichen unabhängigen Single Malt Destillerien zu werfen. Doch wann ist eine Destillerie unabhängig?