Wo Privatleute Whisky kaufen und verkaufen können

Glenfiddich 12 Special Old Reserve

Anfangs habe ich mir kaum Gedanken über dieses Thema gemacht. Wo kaufe ich meinen Whisky? Im Supermarkt natürlich. Damals ging es um Glenmorangies, um Knockandos, um Glenfiddichs, um Auchentoshans, um Glenlivets, um Macallans – alle im Alter um die 10 oder 12 Jahre. Ein Whisky, der schon so viele Jahre im Fass gereift war, musste was Besonderes sein, und ich wollte ja schließlich was Besonderes im Glas haben. Irgendwann entdeckt man aber andere Marken. Longmorn, Lagavulin, Clynelish oder Talisker steht dann als Destilleriename auf der Flasche. Im Supermarkt gab es sowas damals nicht. Aber wo kann man seinen Whisky denn kaufen, wenn nicht im Supermarkt? Oder gar verkaufen? An vielen Stellen kann man fündig werden, hier ein paar Beispiele.

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Scotch will in der EU bleiben

EU Flagge

Der Striding Man als Symbol für den Johnnie Walker ist seit seiner Geburt im Jahre 1908 schon weit herumgekommen. Von Schottland aus ging seine Reise quer durch das britische Empire in alle Erdteile. Bei einer solch globalen Verbreitung der Marke und vieler weiterer schottischer Brennereierzeugnisse sollte man doch meinen, dass man bei Diageo und den andern weltweit tätigen Großkonzernen wie Pernod Ricard oder LVMH den Euroskeptikern gewogener ist als den Befürwortern einer europäischen Einheit.

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Aktien, Staatsanleihen oder… Whisky?

Krisenzeiten sind Anlagezeiten. Verunsicherte Bürger versuchen ihr Erspartes sicher und gleichzeitig möglichst Gewinn bringend anzulegen. In diesem Zusammenhang musste ich heute über einen Newsletter ein wenig schmunzeln, den ich vom The Whisky Store, dem größten Online-Versandhaus für Whisky Deutschlands, erhalten habe. Darin berichtet Horst Lüning über die durchaus spürbar gestiegene Anzahl an Anfragen zum Thema Whisky und Geldanlage. Doch sind mit Whisky gefüllte Flaschen wirklich eine Alternative zu Aktien, Lebensversicherungen, Immobilien, Staatsanleihen & Co.? Kann man mit Whisky wirklich reich werden? Oder sich nur betrinken?

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Die Verpackung macht’s!

Bruichladdich Flaschen in den Regalen der Destillerie

Wie sagt man doch so schön: Das Auge isst trinkt mit. Wenn eine Ware schon äußerlich nicht appetitlich oder wenigstens ansprechend aussieht, kann das trotz aller anderen Vorteile dazu führen, dass sie zum Ladenhüter wird. Das gilt für Dim Sum genauso wie für Bücher… oder für Whisky, um zum Thema zu kommen. Auch wenn die Whiskyenthusiasten dieser Welt das jetzt nicht gerne hören wollen, aber es ist tatsächlich die Verpackung, die eine Standardabfüllung rentabel macht, viel mehr als deren Inhalt.

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Top 10 der teuersten Whiskys

Whiskyfass der Destillerie Lagavulin, destilliert 1966

Die Zahl der Rekordpreise, die für Whiskys bezahlt werden, ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Und auch die Preise für die teuersten Whiskys, die jemals einen Käufer gefunden haben, bewegen sich mittlerweile im irrsinnigen 6-stelligen Euro-Bereich. Zuletzt vor ein paar Tagen wurde wieder ein Whisky verkauft, der einen neuen Rekord bedeutet. Es scheint wirklich so, dass die Preise für seltene und alte Whiskys nach oben keine Grenze haben. Von Wirtschaftskrise kann hier keine Rede sein.

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Eine Milliarde Pfund für Whisky

Ja, richtig gelesen: eine Milliarde Pfund für Whisky. Aber damit ist natürlich nicht der Rekordpreis gemeint, den ein Sammler für eine einzelne, sehr seltene Flasche Whisky bezahlt hat. Damit ist viel mehr die pfundige Summe gemeint, die Diageo – einer der wirklich großen Spieler im Whisky-Business – in den kommenden 5 Jahren in seine Produktion von Whisky in Schottland investieren will. Damit will der Großkonzern sicher stellen, dass er die wachsende Nachfrage nach schottischen Malt Whiskys auf dem Weltmarkt in Zukunft auch ausreichend decken kann. Eine weise Entscheidung, wenn man sich die Verkaufszuwächse in den vergangenen Jahren und den Füllstand der Lagerhäuser auf dem schottischen Festland und den zugehörigen Inseln ansieht.

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Ein eigenes Fass mit Whisky

Manchmal hat man ja verrückte Ideen. Dazu gehört(e) bei mir – wie bei manch anderen Whiskyliebhabern sicherlich auch – die Idee, einmal ein Whiskyfass zu erwerben. Ein eigenes Fass, einen eigenen Single Malt, eine persönliche Note, einfach etwas Besonderes. So also die Idee. Was ich dann damit machen würde? Na, trinken natürlich. Vielleicht nicht alleine und bestimmt nicht alles auf einmal, aber ein interessanter Gedanke ist es schon. Man hätte auch etwas persönliches, was man verschenken könnte und der Kommunikationsfaktor ist auch nicht zu verachten. Doch warum ist es nie zum Kauf gekommen?

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iMalt für das iPhone

Screenshot von iMalt, Bild: www.imaltwhiskyapp.com

Auch Whisky geht mit der Zeit. Wahrscheinlich hat sich genau darum ein sehr aufmerksamer Whiskykenner hingesetzt und mit dem iMalt für das iPhone, das iPad oder den iPodTouch ein Programm geschrieben, dass jedem anderen Whiskykenner das Tastingbuch ersetzt und gleichzeitig auch noch einiges an Wissenswertem bietet. Es soll sowohl für den Einsteiger als auch für den Tasting-Profi bestens geeignet sein. Leider, leider ist das iMalt bisher nur auf Englisch erhältlich. Ab Sommer ist nun auch eine Version für Android-Telefone angekündigt.

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Rekordumsatz von schottischem Whisky

Rekordverdächtiger schottischer Whisky? Ja, warum denn nicht? Geschmacklich hat er diese Eigenschaft ja schon seit Jahrzehnten immer wieder unter Beweis gestellt. Jetzt zeigen auch die Umsatzzahlen der schottischen Destillerien wieder einmal, dass sich guter Geschmack auszahlt. Denn so viel wurde in einem Jahr bisher noch nie für schottischen Whisky bezahlt. Demnach haben Whisky-Genießer aus der ganzen Welt fast 3 Milliarden Pfund, also etwa 3,6 Milliarden Euro, für das Wasser des Lebens aus Schottland ausgegeben.

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Alkoholfreier Whisky aus der Dose

Ein Whisky aus der Dose? Und dann noch alkoholfrei? Lassen wir einmal die bekannten Definitionen für Whisky gnädigerweise außen vor, komme ich doch zum Ergebnis, dass auch eine geeignete und – nicht minder – eine ansprechende Verpackung zu einem klassischen Whisky gehört wie die Pagode über den Kiln. Denn egal ob mit oder ohne Alkohol, ein Whisky gehört in eine Flasche. Basta!

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