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Posts Tagged ‘ Angel’s Share ’

Whiskywelten: Indien

Whiskywelten: Indien

Indien ist auf dem besten Weg, Europa und Nordamerika in Sachen Wirtschaft in nicht allzu ferner Zukunft einzuholen. Und mit seiner in 2011 ‘gezählten’ Einwohnerzahl von etwas mehr 1,2 Milliarden ist es aktuell das Land mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl, kurz hinter der Volksrepublik China. Auch wenn der durchschnittliche Lebensstandard in Indien gering ist, übertrifft man mit der produzierten Whiskymenge die Chinesen bei weitem (wird eigentlich Whisky in China produziert? Muss da wohl mal googlen…) und liegt eher auf westlichem Niveau. Die Quantität stimmt also wegen der großen Nachfrage im eigenen Land. Doch die Frage, die man an dieser Stelle immer wieder hört, ist: Wie steht es mit der Qualität?



Baudoinia, der Whiskypilz

Baudoinia, der Whiskypilz

Pilze im Whisky? Hilfe!

Nein, keine Bange. Der Baudoinia wird zwar mitunter auch Whiskypilz genannt, aber er ist nicht im Whisky zu suchen – oder zu finden – sondern vielmehr dort, wo Whisky produziert wird. Und auch das ist nicht unbedingt die volle Wahrheit, aber dazu später mehr. Im Augenblick ist der Baudoinia-Pilz in den USA ein wenig in die Schlagzeilen geraten, da der Pilz sein Wachstum dort scheinbar nicht mehr auf die Destillerien beschränkt. Vielmehr legt sich dort ein schmierig-rußiger, schwarzer Film auf Autos, Häuser und auch Gartenmöbel in der Nachbarschaft der dort ansässigen Destillerien.



Kurznotiz – Film “Angel’s Share”

Kurznotiz – Film “Angel’s Share”

Am 18. Oktober kommt ein Film in die deutschen Kinos, der die Herzen von Whiskygenießern vielleicht kalt lässt (auch wenn Charles MacLean mitspielt), aber die von Schottlandliebhabern sicher höher schlagen lässt. Im Stile von ‘Ganz oder gar nicht’ (Originaltitel: The Full Monty) erzählt die hochprozentige Komödie ‘Angel’s Share’ vom jungen Robbie aus Glasgow, der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Beim Abbrummen von Sozialstunden wird er von seinem Sozialhelfer Harry, dessen großes Faible dem Whisky gilt, zu einer Besichtigungstour in eine Destillerie (Deanston) gebracht.



Ein eigenes Fass mit Whisky

Ein eigenes Fass mit Whisky

Manchmal hat man ja verrückte Ideen. Dazu gehört(e) bei mir – wie bei manch anderen Whiskyliebhabern sicherlich auch – die Idee, einmal ein Whiskyfass zu erwerben. Ein eigenes Fass, einen eigenen Single Malt, eine persönliche Note, einfach etwas Besonderes. So also die Idee. Was ich dann damit machen würde? Na, trinken natürlich. Vielleicht nicht alleine und bestimmt nicht alles auf einmal, aber ein interessanter Gedanke ist es schon. Man hätte auch etwas persönliches, was man verschenken könnte und der Kommunikationsfaktor ist auch nicht zu verachten. Doch warum ist es nie zum Kauf gekommen?



Angel’s Share

Angel’s Share

Kostenloser Alkohol für die Engel - unter dieser Überschrift hätte ich den Beitrag auch schreiben können. Denn das ist es, worum es beim Angel’s Share geht: Die Engel fordern ihren Anteil am Whisky während der Zeit der Lagerung. Dass es sich hierbei auch um den alkoholischen Teil des Whiskys handelt, sollte man den Engeln aber nicht übel nehmen, denn das ist bei der Lagerung in Holzfässern eben so. Jedes Jahr verschwindet ein Teil des Alkohols durch das Eichenholz, einfach so, als Anteil für die Engel.



Fasslagerung

Fasslagerung

Die Lagerung von Whisky in Fässern stellt neben der Auswahl der Rohstoffe und der reinen Brenntechnik das dritte entscheidende Standbein in Bezug auf die Qualität eines Whiskys dar. Eichenfässer, in denen schon andere alkoholische Getränke gelagert wurden, geben dem Whisky bei seiner mindestens 3-jährigen Lagerung einen großen Teil seines Geschmacks. Was in einem Fass passiert, in dem Whiskys auch schon mal 30 Jahre und mehr lagern, werde ich versuchen im Folgenden ein wenig zu erläutern.