Geschichte(n)

Frauen in der Whiskywelt

Jan 7th, 2014 | By
Bessie Williamson Distillery Manager Laphroaig

Sie sind zwar eher rar gesät, aber es gibt sie durchaus: Frauen in der Whiskywelt. Egal, ob man nun in die Besitzbücher von Destillerien schaut, in die Produktion des Wassers des Lebens, hinter die Namen unabhängiger Abfüller, in das Impressum diverser Blogs oder in die Räume von Whiskymessen, Whisky ist keinesfalls länger etwas, das uns die Wild West Filme der 60er Jahre noch beigebracht haben. Statt Statussymbol harter Cowboys (und vereinzelter Cowgirls) ist Whisky, insbesondere Single Malt, heute eine Sache des guten Geschmacks geworden. Und dieser sprach, spricht und wird hoffentlich noch viele Frauen ansprechen.



Der Quaich

Jul 25th, 2013 | By
Quaich Whisky Trinkbecher

Der was? Der Quaich. Ach, was das ist? Das ist ein traditioneller und doch sehr ungewöhnlicher Trinkbecher aus Schottland, dessen Blütezeit wohl mit der der schottischen Clans übereinfällt. Heute hat der Quaich leider einen großen Teil seiner historischen Symbolik eingebüßt und wird nur noch selten im Rahmen seiner ursprünglicher Bedeutung verwendet. Schade eigentlich, denn wenn man weiß, wofür, wie und wann er damals genutzt wurde, wäre das sicherlich eine Bereicherung für die Gesellschaft von heute. Vielleicht kann ich ja hier ein wenig Aufklärungsarbeit leisten…



Verführerischer Whisky

Apr 1st, 2013 | By
Old Farm West Overton Distillery

John Saunders, der 63-jährige ehemalige Verwalter eines herrschaftlichen Wohnsitzes in Pennsylvania, wurde vor ein paar Tagen von einem Gericht wegen des Konsums von Whisky angeklagt. Dabei ist das Trinken von Alkohol in Pennsylvania eigentlich gar nicht gesetzlich verboten und auch Eis soll er sich nicht in den Whisky gemischt haben. Warum also diese Anklage? Tja, trinkt man ungefragt und ungebeten Whisky (oder in diesem Fall eher Whiskey), der einem nicht gehört, kann man schon Probleme mit dem Besitzer und danach auch mit dem Gesetz bekommen. So angeblich geschehen für besagten John Saunders.



Johnnie Walker Houses

Jan 20th, 2013 | By
Johnnie Walker House China, Bild: Johnnie Walker

Johnnie Walker ist nicht nur eine weltbekannte Whiskymarke, nein, Johnnie Walker verdingt sich aus eben diesem Grund seit ein paar Monaten in China auch als Bauherr (quasi-)öffentlicher Gebäude. Apple und andere Marken würden diese Gebäude eher ‘Flagshipstore’ nennen, bei Johnnie Walker ist das ganz bescheiden ein Johnnie Walker House. Von diesen gibt es mittlerweile 2 in China – und damit auch außerhalb Schottlands. Wobei das Attribut ‘Bescheidenheit’ auch nur mit dem Namen in Verbindung gebracht werden sollte. Die Entscheidung, diese Luxushäuser im Whiskymarkt der Zukunft zu bauen und zu eröffnen, ist sicherlich nicht zufällig gefallen.



Das perfekte Glas für Whisky

Oct 21st, 2012 | By
Perfekte Whiskygläser

Gibt es das perfekte Glas für den optimalen Genuss von Whisky überhaupt? Aber ja! Es ist das Glas, das den perfekten Whisky enthält und niemals leer wird. Realistisch betrachtet gestaltet sich die Suche nach diesem perfekten Glas aber eher schwierig. Jeder Whiskygenießer dürfte mindestens ein Glas in seinem Schrank stehen haben, dass ihn für eine oder mehrere Abfüllungen an sein Genussoptimum heranführt. Womit wir dann schon beim Kern der Antwort wären: es geht hier um den menschlichen Geschmack und über den kann man lange streiten. Und eines kann ich sofort verraten: es sind generell nicht alle Gläser gleich gut für den Genuss von Whisky geeignet.



Baudoinia, der Whiskypilz

Oct 7th, 2012 | By
Englische Telefonzelle mit Baudoinia Whiskypilz

Pilze im Whisky? Hilfe!

Nein, keine Bange. Der Baudoinia wird zwar mitunter auch Whiskypilz genannt, aber er ist nicht im Whisky zu suchen – oder zu finden – sondern vielmehr dort, wo Whisky produziert wird. Und auch das ist nicht unbedingt die volle Wahrheit, aber dazu später mehr. Im Augenblick ist der Baudoinia-Pilz in den USA ein wenig in die Schlagzeilen geraten, da der Pilz sein Wachstum dort scheinbar nicht mehr auf die Destillerien beschränkt. Vielmehr legt sich dort ein schmierig-rußiger, schwarzer Film auf Autos, Häuser und auch Gartenmöbel in der Nachbarschaft der dort ansässigen Destillerien.



Kurznotiz – Film “Angel’s Share”

Sep 1st, 2012 | By
Angels Share Film

Am 18. Oktober kommt ein Film in die deutschen Kinos, der die Herzen von Whiskygenießern vielleicht kalt lässt (auch wenn Charles MacLean mitspielt), aber die von Schottlandliebhabern sicher höher schlagen lässt. Im Stile von ‘Ganz oder gar nicht’ (Originaltitel: The Full Monty) erzählt die hochprozentige Komödie ‘Angel’s Share’ vom jungen Robbie aus Glasgow, der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Beim Abbrummen von Sozialstunden wird er von seinem Sozialhelfer Harry, dessen großes Faible dem Whisky gilt, zu einer Besichtigungstour in eine Destillerie (Deanston) gebracht.



Whisky mit oder ohne Wasser

Jul 5th, 2012 | By
Schlieren von Wasser in Whisky

Shakespeares literarisches ‘Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage’ kann ohne weiteres auch auf die Vorlieben beim Whiskytrinken angewendet werden. Wasser oder nicht Wasser, das ist hier die Frage! Und das ist in Fachkreisen eine hart umstrittene und mitunter sehr emotionell diskutierte Frage. Einige schwören drauf, andere halten jegliche Form von Mischungen eines Single Malts mit anderen Flüssigkeiten für reine Blasphemie. Was ist aber wirklich dran an den berüchtigten Tropfen im Whisky?



Wie genießt man Whisky?

May 27th, 2012 | By
Ardbeg Kilns

Whisky kann für die Geschmacksnerven ein Erlebnis ohne gleichen sein. Dabei ist es jedoch essentiell, dass man versteht, wie ein Whisky richtig zu genießen ist. Sonst kann das Erlebnis schnell nicht nur erlebnisreich sondern auch einmalig werden. Man bemerkt das recht offensichtlich, wenn der Whisky einem beispielsweise bitter aufstößt. Darum sollte man immer ein paar einfache Regeln beachten, damit das Wasser des Lebens zu seinen rechten Ehren kommt.



Geschmackssache

May 20th, 2012 | By
Ardbeg Whiskyflaschen

Ach ja, der liebe alte Geschmack. Was wurde nicht schon über ihn gestritten. Jeder Mensch hat ihn – mal mehr, mal weniger – , doch keiner ist gleich. Kaum etwas ist subjektiver als die Sinneswahrnehmung von Speisen und Getränken in Mund bzw. Nase. Das gilt natürlich auch bei der Verkostung von Whisky. Der Eine findet einen Tropfen richtig lecker, ein Anderer hingegen bekommt schon beim Gedanken daran Aufstoßen. Weicht ein Brennmeister bei seiner Arbeit vom Pfad der Massen ab und kreiert einen unkonventionellen Whisky, kann es vorkommen, dass der eine oder andere Käufer vom Ergebnis enttäuscht ist. Aber hat man als Käufer darum einen schlechten Geschmack? Oder sollte man diesen sogar für sich behalten?