Posts Tagged ‘ Rum ’

Whiskywelten: Australien

Dec 7th, 2013 | By
fahne landkarte australien

Denkt man an ‘Down Under‘, also an Australien und meinetwegen auch noch an Neuseeland, so kommen einem Kängurus und Kiwis, Wüste, wunderschöne Landschaften und Waldbrände, Aborigines, Rugby und dummerweise auch Fosters in den Sinn. Mir zusätzlich noch eine dänische Kronprinzessin. Aber Whisky? Wohl eher weniger. Doch gibt es etliche Destillerien auf der anderen Seite der Erde, die Whisky produzieren – dazu noch einige sehr gute. Zu nennen sind hier sicher Lark, Sullivan’s Cove und Bakery Hill. Und es gibt ein paar, die zur Zeit noch an ihrem ersten echten Single Malt Whisky arbeiten. Australien ist also doch eine (kleine) Whiskywelt.



Turbo-Reifung

Oct 8th, 2013 | By
Fary Lochan New Spirit

Wie sagt man doch noch so schön? ‘Gut Ding will Weile haben’. Das gilt nicht zuletzt für die Reifung von Whisky. Warum sonst sollte man einem echten Whisky sonst vorschreiben wollen, dass er mindestens 3 Jahre in Eichenholzfässern zu lagern hat? Und wenn man der Werbung glauben darf, dann steht in Tennessee – der Heimat von Jack Daniels – sogar die Zeit still. Aber… Zeit ist auch Geld! Und das gilt insbesondere für neuere und kleinere Brennereien, denen das Kapital für eine Lagerung von mehr als 3 Jahren fehlt. Und es gilt für Brennereien, deren Standort eine längere Lagerung einfach nicht zulässt. Und es gilt für Brennereien, die sich um die Tradition des Whiskys weniger scheren als um den Versuch, etwas Neues präsentieren zu können. Stichwort: Turbo-Reifung.



Whiskywelten: Indien

Nov 19th, 2012 | By
fahne landkarte indien

Indien ist auf dem besten Weg, Europa und Nordamerika in Sachen Wirtschaft in nicht allzu ferner Zukunft einzuholen. Und mit seiner in 2011 ‘gezählten’ Einwohnerzahl von etwas mehr 1,2 Milliarden ist es aktuell das Land mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl, kurz hinter der Volksrepublik China. Auch wenn der durchschnittliche Lebensstandard in Indien gering ist, übertrifft man mit der produzierten Whiskymenge die Chinesen bei weitem (wird eigentlich Whisky in China produziert? Muss da wohl mal googlen…) und liegt eher auf westlichem Niveau. Die Quantität stimmt also wegen der großen Nachfrage im eigenen Land. Doch die Frage, die man an dieser Stelle immer wieder hört, ist: Wie steht es mit der Qualität?



Welche Fässer gibt es für Whisky

Nov 13th, 2012 | By
Lagerhaus Fässer Kilchoman

Whisky aus Schottland muss – damit er sich entsprechend der Scottish Whisky Regulation überhaupt erst Whisky nennen darf – unter anderem mindestens 3 Jahre nach der Destillation lagern und reifen. Und ebenfalls entsprechend dieser Bestimmung muss der Whisky zur Reifung in Fässern aus Eichenholz lagern. Als weitere Voraussetzung wird von offizieller Seite angegeben, dass diese Fässer nicht mehr als 700 Liter Inhalt fassen dürfen. Für die EU gibt es ähnliche Voraussetzungen, genauso wie viele andere Länder ihre eigenen Regeln definiert haben, die sich oft am schottischen Original orientieren.



Die Verpackung macht’s!

Oct 28th, 2012 | By
Bruichladdich Flaschen in den Regalen der Destillerie

Wie sagt man doch so schön: Das Auge isst trinkt mit. Wenn eine Ware schon äußerlich nicht appetitlich oder wenigstens ansprechend aussieht, kann das trotz aller anderen Vorteile dazu führen, dass sie zum Ladenhüter wird. Das gilt für Dim Sum genauso wie für Bücher… oder für Whisky, um zum Thema zu kommen. Auch wenn die Whiskyenthusiasten dieser Welt das jetzt nicht gerne hören wollen, aber es ist tatsächlich die Verpackung, die eine Standardabfüllung rentabel macht, viel mehr als deren Inhalt.



Geschmackssache

May 20th, 2012 | By
Ardbeg Whiskyflaschen

Ach ja, der liebe alte Geschmack. Was wurde nicht schon über ihn gestritten. Jeder Mensch hat ihn – mal mehr, mal weniger – , doch keiner ist gleich. Kaum etwas ist subjektiver als die Sinneswahrnehmung von Speisen und Getränken in Mund bzw. Nase. Das gilt natürlich auch bei der Verkostung von Whisky. Der Eine findet einen Tropfen richtig lecker, ein Anderer hingegen bekommt schon beim Gedanken daran Aufstoßen. Weicht ein Brennmeister bei seiner Arbeit vom Pfad der Massen ab und kreiert einen unkonventionellen Whisky, kann es vorkommen, dass der eine oder andere Käufer vom Ergebnis enttäuscht ist. Aber hat man als Käufer darum einen schlechten Geschmack? Oder sollte man diesen sogar für sich behalten?



Zahnpasta mit Whisky

Mar 17th, 2012 | By
Zahnpastatube mit Whiskyaroma

Colgate, Odol-med3, Elmex, Blend-a-med, Perlweiss, Sensodyne, Dentagard, Theramed, Signal und wie-die-Zahnpasten-von-heute-nicht-alle-heißen haben alle ein Problem: den mehr oder weniger ausgeprägten, aber immer wieder langweiligen Geschmack nach Minze. Warum? Es gibt doch so viele andere geschmacklich interessante Alternativen. Schokolade, Eiscreme, Schinken – oder Whisky! Nee, das ist jetzt kein Scherz. Es gibt wirklich Zahnpasta mit Whiskygeschmack.



100% proof

Mar 3rd, 2012 | By
Den Springbank 10yo gibt es auch als 100% proof mit 57% Alkohol

Kann ein Whisky sicher sein? Aber sicher! Sogar 100% sicher. Oder wenn man es auf Englisch sagen will: 100% proof. Und das steht dann auch teilweise auf den Flaschen, die man sich im Laden oder im Internet kaufen kann. Die Amerikaner nutzen diesen Ausdruck zur Beschreibung ihres Whiskeys recht häufig, die Schotten und die Iren heutzutage eigentlich weniger. Doch was bedeutet es, wenn eine Destillerie auf eine ihrer Abfüllungen draufschreibt: 100% proof?



Fasslagerung

Dec 6th, 2011 | By
Fasslagerung

Die Lagerung von Whisky in Fässern stellt neben der Auswahl der Rohstoffe und der reinen Brenntechnik das dritte entscheidende Standbein in Bezug auf die Qualität eines Whiskys dar. Eichenfässer, in denen schon andere alkoholische Getränke gelagert wurden, geben dem Whisky bei seiner mindestens 3-jährigen Lagerung einen großen Teil seines Geschmacks. Was in einem Fass passiert, in dem Whiskys auch schon mal 30 Jahre und mehr lagern, werde ich versuchen im Folgenden ein wenig zu erläutern.



New York’s Whiskey and Rye

Nov 21st, 2011 | By
Barley - Gerste

“… and them good old boys were drinking whiskey and rye” sang schon Don McLean in seinem Song American Pie. Doch selbst wenn New York geschichtlich gesehen immer einen hohen Konsum an Whiskey oder auch den amerikanischen Varianten Bourbon und Rye zu verzeichnen hatte, sind weder Stadt noch Staat für eine nennenswerte Whiskeyproduktion bekannt. So langsam scheint sich dies jedoch zu ändern und es entstehen nach und nach immer mehr Mikrodestillerien in und um New York.